Psychiatrie im gesellschaftlichen Kontext

Wie keine andere medizinische Disziplin steht das Fach Psychiatrie und Psychotherapie in einem Verhältnis zu gesellschaftlichen Entwicklungen: Auf einer Seite stehen die spezifischen Bedürfnisse der Menschen mit psychischen Erkrankungen, auf der anderen Seite der Umgang mit den Betroffenen in der Gesellschaft, Politik und Versorgung. Diese Wechselwirkungen zu thematisieren und zu gestalten, darum geht es bei den DGPPN-Preisen der Kategorie Gesellschaft.

DGPPN-Antistigma-Preis – Förderpreis zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen

Die DGPPN und das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit verleihen in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten DGPPN-Antistigma-Preis – Förderpreis zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen. Ausgezeichnet werden Projekte, Institutionen und Selbsthilfegruppen, die sich für eine nachhaltige gesellschaftliche Integration psychisch erkrankter Menschen engagieren.

 

Chronik der Preisträger
JahrPreisträger
2020

Irre Menschlich e. V. 
Projekte: Sensibilität und Toleranz: Antistigma-Modul für Medizin-Studierende | Sensibilisierung gegen Zwang: Partizipatives Training von Mitarbeitern der Akutpsychiatrie | Online-Suizidpräventions-Programm „8 Leben: Erfahrungsberichte und Wissenswertes zum Thema Suizid“

DER LAUF & DER MARKT für seelische Gesundheit 
Initiator: bipolaris e. V., Selbsthilfevereinigung für Manie und Depressionen 
Projekt: Seit 2016 engagiert sich der Verein dafür, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen sportliche Aktivität als Unterstützung und ergänzende Therapie kennenlernen.

Psychiatrie-Filme 
Initiatorin: Andrea Rothenburg 
Projekt: Dokumentationen, Ausstellungen und Schulprojekte für einen bessern Zugang zu Menschen mit psychischen Erkrankungen und mehr Bewusstsein für die Lebenssituation derer Kinder  

Jung und Freudlos – Psychiatrie im Podcast 
Initiator: Universitätsklinikum Freiburg, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie 
Projekt: junge Ärzte, Wissenschaftler und Medizin-Studenten machen klinische, 
wissenschaftliche und gesellschaftliche Themen rund um psychische Gesundheit einem breiten Publikum zugänglich

Anerkennungspreis: Jeder hat Psyche. Warum nicht darüber reden? 
Initiator: AUDI AG Gesundheitsmanagement in Zusammenarbeit mit der AUDI BKK 
Projekt: Kampagne zur Förderung eines vertrauensvollen Betriebsklimas, das den offenen Umgang mit dem Thema psychische Gesundheit im Unternehmen möglich macht.  
 

2019

Projekt AUSWEG[LOS]
Initiator: [U25]
Kampagne: [U25] ist ein Angebot der Caritas, welches sich auf die Onlineberatung für junge Menschen unter 25 Jahren in Krisen und bei Suizidgefahr spezialisiert hat. Nicht nur die niedrigschwellige Erreichbarkeit über das Internet macht das Projekt für junge Hilfesuchende so attraktiv und erfolgreich, sondern auch die Beratung durch Gleichaltrige (sog. Peers). Das Projekt [AUSWEG]LOS ist ein Suizidpräventionsprogramm für junge Menschen und orientiert sich an den Prinzipien der Online-Suizidprävention [U25] Berlin.

Projekt: Die Wunschperle. Vom Einfluss seelischer Erkrankungen auf Geschwisterkinder
Initiator: BApK
Kampagne: Wenn ein Kind psychisch erkrankt, steht das ganze Familienleben auf dem Kopf. Der BApK möchte mit seinem Kinder-Comic für ihre Not sensibilisieren und Angehörigen, Freunden und professionellen Helfern mit dieser kindgerechten Geschichte eine Möglichkeit zum vertrauensvollen Gespräch bieten.

Projekt: "Selbst Betroffene Profis"
Initiator: DGBS Referat "Selbst Betroffene Profis"
Kampagne: Der Schwerpunkt der Gruppe lag zunächst auf dem Erfahrungsaustausch und der Beratung per E-Mail und Telefon. Aufgrund der vielen Berichte von erlebter Stigmatisierung im Alltag und v.a. auch am Arbeitsplatz, entschied sich die Gruppe, einen weiteren Fokus auf die Öffentlichkeitsarbeit zu legen. Es folgten Zeitungsartikel, Radiobeiträge und auch ein kleiner Fernsehauftritt.

Anerkennungspreis: Projekt "Peers at work" (Kooperationsprojekt der Stiftung Deutsche Depressionshilfe mit der Deutschen Bahn)
Initiator: Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Kampagne: Kollegiale Depressionsbegleiter sind Kollegen, die selbst unter einer psychischen Erkrankung gelitten und das psychiatrische Versorgungssystem zur Behandlung der eigenen Erkrankung in Anspruch genommen haben oder in Anspruch nehmen. Sie begleiten aus der Perspektive eines betroffenen Kollegen, der das Unternehmen und das Arbeitsumfeld kennt.

2018

Anti-Stigma-Kampagne Mecklenburg-Vorpommern 
Initiator: Landesverband Sozialpsychiatrie e. V.
Kampagne: Plakate und Postkarten mit Botschaften rund um die bessere Teilhabe von Menschen mit psychischen Erkrankungen in der Arbeitswelt

Gemeinsam mehr (Er-)Leben – Bierdeckel gegen Vorurteile
Initiator: Psychosozialer Trägerverein Sachsen e. V.
Kampagne: 25.000 Bierdeckel mit gängigen Vorurteilen auf der einen und Fakten und Informationen auf der anderen Seite, verteilt im Raum Dresden

Blaupause – eine Initiative für mentale Gesundheit im Gesundheitswesen
Initiator: PSYrcle-Netzwerk
Kampagne: Sensibilisierung von Arbeitgebern im Gesundheitsbereich für das Thema seelische Gesundheit und konkrete, berufsgruppenübergreifende Präventionsprojekte. Durch Mentoren, Supervisionsgruppen und den direkten Austausch in Online-Foren soll dazu beigetragen werden, die überproportional hohe Erkrankungsrate bei Mitarbeitern im Gesundheitswesen langfristig zu reduzieren. 

Anerkennungspreis: #BreakingTheSilence - Programm zur Destigmatisierung psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz
Initiator: Siemens AG
Kampagne: Aufklärung und Ermutigung der Mitarbeiter zu mehr Offenheit im Umgang mit psychischen Erkrankungen, auch der eigenen. Dazu werden drei Ziele formuliert: Wissensvermittlung, Förderung einer positiven Haltung und Ermutigung zur Unterstützung von betroffenen Mitarbeitern

2017

Informations-und Beratungsdienst „SeeleFon" des Bundesverbands der Angehörigen psychisch Kranker e. V. (BApK)
Vertreten durch: Dr. Caroline Trautmann und Karl-Heinz Möhrmann

Projekt „Grenzenlos Borderline“ der Eckhard Busch Stiftung
Vertreten durch: Bettina Busch und Pia Schlamann

„In Würde zu sich stehen“ – Gruppenprogramm für Jugendliche mit psychischer Erkrankung 
Eine Kooperation der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II der Universität Ulm am BKH Günzburg mit den Kliniken für Kinder-und Jungendpsychiatrie in Ulm, Augsburg und Ravensburg-Weissenau sowie einer Praxis in Ulm
Vertreten durch: Prof. Dr. med. Nicolas Rüsch

2016

„Sonnenkinder" - Angebote für Kinder und Jugendliche von psychisch kranken Eltern
Vertreten durch: Uwe Flohr, Hilfe für psychisch Kranke e. V. Bonn/ Rhein-Sieg

„Freunde fürs Leben e. V."
Vertreten durch: Diana Doko, Gerald Schömbs, Catarina Woitke und Marie Bertsch

„Autismus-Forschungs-Kooperation (AFK)"
Vertreten durch: Silke Lipinski

2015

„MUT-TOUR"
Vertreten durch: Initiator und Projektleiter Sebastian Burger

Buchprojekt „Papas Seele hat Schnupfen"
Vertreten durch: Claudia Gliemann (Autorin) und Nadia Faichney (Illustratorin)

„RWE Team III"
Vertreten durch: Prof. Dr. Christian Eggers

2014

Radio sonnengrau – Offener Kanal Lübeck
Vertreten durch: Tanja Salkowski

Beclean e. V. – Verein zur Unterstützung psychisch Kranker in Rumänien
Vertreten durch: Prof. Dr. Paul-Otto Schmidt-Michel, Andrea Luca, Hans-Peter Elsässer-Gaißmaier

Malteser Werke gGmbH Hamm – Lehr- und Trainingsgastronomie Denkma(h)l!
Vertreten durch: Christiane Brexel und Christine Straube

2013

WEGE e.V. Leipzig
Verein Angehöriger und Freunde psychisch Kranker
Vertreten durch: Monika Schöpe, Dr. Jürgen Zimmermann, atthias Hahn

Irrsinnig Menschlich
Stärkt Ihre Psyche - Deine auch e.V. Leipzig
Vertreten durch: Dr. phil. Manuela Richter-Werling

Anerkennungspreis
Lampenfieberambulanz für Berufsmusiker,
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsklinik Bonn
Gründerin: Dr. med. Déirdre Mahkorn

Anerkennungspreis
Abteilung Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz,
BASF
Vertreten durch: Dr. Gerhard Hoffmann, Olga Zumstein, Maren Carle

2012

„MindMatters" - ein Programm, das Schulen dabei unterstützt, mit psychischer Gesundheit die Bildungsqualität ihrer Schule zu entwickeln.

„GlobalAntiStigma" - ein Projekt, das in Äthiopien durchgeführt wird, um Informationen zum Thema Stigma und Diskriminierung von Menschen mit psychischer Erkrankung und ihren Familien zu generieren.

„Theater machen in der Psychiatrie" - Gemeinsames Theaterprojekt  von Patienten und Mitarbeitern in Kooperation mit Theatermachern zur spielerischen Auseinandersetzung und Darstellung psychischer Erkrankungen in der Öffentlichkeit.

2011Aktionsjahr „Tabubrecher" des Beratungscafés unplugged, Mainz
2010Theaterprojekt „Companieparadox“, Dr. Raoul Borbé (OA ZP Weissenau), Monika Härle, Stefan Oberle, Jürgen Harnau (Companieparadox)
TANDEM-Projekt (TAsk force oN long Duration unemployment in Elderly people and Mental health). Ein Kooperationsprojekt des Jobcenters Essen und des LVR-Klinikums Essen, Kliniken und Institut der Universität Duisburg-Essen, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
2009Freier Berliner Träger „Prenzlkomm" und das „Kompetenznetz Schizophrenie",
Sonderpreis für die „Selbsthilfegruppe Antistigma", Düsseldorf
 
2008Die Wanderausstellung „GRENZen erLEBEN“ der Sozialpsychiatrische Dienste Traunstein des Caritas-Zentrum Traunstein

DGPPN-Medienpreis für Wissenschaftsjournalismus

Die DGPPN lobt in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit in diesem Jahr zum dreizehnten Mal den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten DGPPN-Medienpreis für Wissenschaftsjournalismus aus. Der Medienpreis wird in den Kategorien Print/Online, TV und Hörfunk verliehen. Prämiert werden Arbeiten, die zur Popularisierung wissenschaftlicher Sachverhalte aus den Bereichen Psychiatrie, Psychotherapie und seelische Gesundheit beitragen und die allgemein verständlich sind. Entscheidend sind die originäre und originelle journalistische Bearbeitung aktueller wissenschaftlicher Diskurse und Themen sowie der Nutzwert für die Rezipienten. 

 

Chronik der Preisträger
JahrPreisträger
2020Anne Kleinknecht 
Kategorie: Hörfunk 1 
„Todesspritze statt Therapie? Sterbehilfe für psychisch kranke Menschen“ 
Bayern 2, 02/2020 

Pia Rauschenberger 
Kategorie: Hörfunk 2 
„Therapeutin verzweifelt gesucht“ (aus der Podcast-Reihe: Therapieland) 
Deutschlandfunk Kultur Online, 10/2019 

Björn Stephan 
Kategorie: Print 
„Monster im Kopf“ 
Die ZEIT, 10/2019
2019

Barbara Vorsamer
Kategorie Print:
„Liebe Magdalena"
08/18, Magazin Süddeutsche Zeitung

Jenny von Sperber
Kategorie Hörfunk:
„Das entfesselte Leben im Kopf"
12/19, Bayerischer Rundfunk

Katja Engelhard & Inka Friese
Kategorie TV:
„Die Sendung mit der Maus–Spezial: Die unsichtbare Krankheit"
10/18, Das Erste / KiKa

Dr. Christina Berndt
DGPPN-Medienpreis für nachhaltig gute Berichterstattung zur psychischen Gesundheit

2018

Dr. Ines Schipperges
Kategorie Print:
„Es ist Liebe, nur anders – die Autismus-Serie“,
28.03.2018, SZ-Magazin

Ulrike von Leszczynski
Kategorie Print:
„CEine Krankheit, eine Familie und ein Mord“,
14.02.2018, dpa

Anabel Münstermann
Kategorie TV:
„Was stimmt mit mir nicht?“,
20.10.2017, ZDF-Magazin Pur+

2017

Christine Holch
Kategorie Print/ Online:
„Eine heftige Woche“,
11/2016, chrismon

Stefanie Kara
Kategorie Hörfunk:
„Letzte Rettung – Neue Chance für umstrittene Depressionstherapien“,
12.02.2017, Deutschlandfunk

Carsten Schollmann und Dorothee Kaden
Kategorie TV:
„Depression ­ neue Hoffnung“,
08.04.2017, arte

2016Anja Krug-Metzinger
Kategorie TV: "Stimmen im Kopf", 03.06.2016, arte

Markus Kaiser
Kategorie Hörfunk: "Ritalin und Ich - Wie man als Erwachsener mit ADHS umgeht", 25.01.2016, Bayerischer Rundfunk

Jana Simon
Kategorie Print: "Heile Welt", 12/2015, Zeitmagazin
2015

Antje Schmidt
Kategorie TV: "Ausbruch in die Kunst - Die Zelle des Julius Klingebiel", 14.06.2015, NDR Fernsehen

Andreas Wenderoth
Kategorie Print: "Ein halber Held", 11/2014, GEO-Magazin

Volkart Wildermuth
Kategorie Hörfunk: "Angst vor der Tat - Pädophilie im Hirnscan", 06.04.2015, Reihe "Wissenschaft im Brennpunkt"Deutschlandfunk

Carsten Holm
Kategorie Print: "Ein Leben ohne Elfen", 52/2014, DER SPIEGEL

2014

Jochen Paulus, Freier Journalist (Wissenschaft, Psychologie, Gesellschaft), Frankfurt
Hörfunk-Feature: „Tiefe Hirnstimulation gegen Depressionen – Wie Strom die Schwermut vertreibt“, WDR 5 Leonardo, 18.06.2014

Stefanie Schramm, Journalistin, DIE ZEIT, Hamburg
Kategorie Print: „Immer auf der Kippe“, DIE ZEIT, 14.11.2013

Dr. rer. nat. Thomas Liesen, punkt um Journalistenbüro Köln
Kategorie TV: „Leben, Lieben, Vergessen… Alzheimer mit 40“ ARD, 06.11.2013

Dr. rer. pol. Norbert Siegmund, Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
Kategorie TV: „Tödliche Polizeikugeln. Wenn psychisch Kranke Opfer sind“, RBB, 27.05.2014

2013Jana Kalms
Regisseurin für das öffentlich-rechtliche Fernsehen, Berlin
TV-Dokumentation: „Tabu – Psychisch krank im Job"
Produziert von TELEKULT GmbH, Berlin

Simone Salden
Journalistin, Korrespondentin beim SPIEGEL, Frankfurt am Main
Beitrag in der Kategorie Print: „Eine Leiche zu viel"
DER SPIEGEL, Heft 50/2012

Dr. med. Astrid Viciano
Freie Autorin und Dozentin für Wissenschaftsjounalismus, Sceaux, Frankreich
Beitrag in der Kategorie Print: „Elyn und die Dämonen„
ZEIT Wissen, Heft 3/2013
2012

Sanja Hardinghaus, Spiegel TV, Hamburg
„Nur die Liebe fehlt - Wenn Babys ihren Müttern fremd sind" (Spiegel TV)

Christian Weber, Süddeutsche Zeitung Wissen, München
„Der Richter und seine Denker" (Süddeutsche Zeitung, Print)

Martina Preiner, Journalistenbüro „Die Fachwerkstatt“ München
"Grund zur Panik - auf den Spuren von Angsterkrankungen und Furchtgedächtnis" (Hörfunk)

2011Autoren-Duo Marieke Degen und Kristin Raabe, Deutschlandfunk;
„Die Neuvermessung des Bösen"
Andrea Westhoff, Deutschlandradio;
„Geister und Seele"
Rita Stingl, ZDF;
zdf.reportage „waschen, zählen, kontrollieren - Wenn Zwänge das Leben beherrschen"
2010Dr. Patrick Hünerfeld, Südwestrundfunk (Film);
„[betrifft] Schrittmacher fürs Gehirn“
Autoren-Team Julien Félix, Sébastien Mesquida und Yann Le Gléau, Arte;
ARTE Reportage „Bali: Vom Dämon besessen“
2009Jan Tenhaven (freier Journalist) und Jochen Schmutz (freier Journalist), MDR;
„Der Krieg in mir. Das schlummernde Trauma“
Kristin Raabe (freie Journalistin), Deutschlandfunk;
„Das durchstoßene Herz – 20 Jahre nach Rammstein: Wie das Gehirn eine Katastrophe verarbeitet“
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