Kunst, Kultur und Psyche

Psychische Erkrankung, Kreativität und Kunst sind eng miteinander verbunden. Die DGPPN initiiert und unterstützt Projekte, die in besonderer Weise dazu beitragen, psychische Erkrankungen über Kunst und Kultur in die Öffentlichkeit zu tragen und Vorurteile abzubauen. Psychischen Erkrankungen ein Bild zu geben, sie sichtbar zu machen und mit Tabus zu brechen, ist Ziel der hier vorgestellten Arbeiten.

Fotoausstellung „CRAZY – Leben mit psychischen Erkrankungen“

Louis Quail

Sibylle Fendt

Louis Quail

Sibylle Fendt

„CRAZY – Leben mit psychischen Erkrankungen“ präsentiert Arbeiten von fünf international renommierten Fotograf*innen, die sich aus ganz persönlichen Gründen mit dem Thema auseinandergesetzt haben. The Epilogue von Laia Abril erzählt die Geschichte der Familie Robinson, die ihre jüngste Tochter durch Bulimie verlor. In Gärtners Reise dokumentiert Sibylle Fendt die letzte Reise Lothar Gärtners und seiner an Demenz erkrankten Ehefrau Elke. Nora Klein versucht in ihrer Serie Mal gut, mehr schlecht. die Erkrankung Depression in Bilder zu fassen. Louis Quail zeigt in seiner intimen fotografischen Annäherung Big Brother das Leben seines Bruders mit Schizophrenie und Melissa Spitz widmet ihre Arbeit You Have Nothing to Worry About dem Gefühlsleben ihrer schwer psychisch erkrankten Mutter. Nach dem großen Erfolg im f³ – freiraum für fotografie in Berlin geht die Ausstellung nun auf Reisen und wird an verschiedenen Orten gezeigt.

Stationen der Ausstellung

Berlin | DGPPN Kongress im CityCube: 27.–30. November 2019

Der DGPPN Kongress ist Europas größter Expertengipfel im Bereich psychische Gesundheit. Unter dem Stichwort Psyche und Kunst werden auf dem Kongress Filme, Ausstellungen, Bücher und musikalische Darbietungen mit Bezug zu psychischen Erkrankungen vorgestellt. Filmemacher und Darsteller, Autoren, Künstler und Fotografen geben vor Ort Einblicke in ihre Werke. In diesem Jahr wird unter anderem auch die Fotoausstellung „„CRAZY – Leben mit psychischen Erkrankungen“ im Rahmen des Kongresses gezeigt.

www.dgppnkongress.de


Fotoausstellung „Psychische Erkrankungen im Blick“

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Peter_P

Ein kurzer Augenblick, ein flüchtiger Blickwechsel, ein fremder Blickwinkel – das Blickverhalten eines Menschen ist einzigartig und sehr persönlich. Wir nehmen die Welt über die Augen wahr und sie gelten als Fenster zur Seele. Was lesen wir also im Blick eines Menschen? Dieser Frage widmet sich das Projekt der Fotografin Herlinde Koelbl und des Psychiaters Leonhard Schilbach. Durch die Linse ihrer Kamera gelingt es Herlinde Koelbl, Distanz und zugleich Nähe und Intimität zum Portraitierten zu schaffen. Es entstehen drei Wahrnehmungsebenen, die des Portraitierten selbst, der Fotografin und des Betrachters. Die Portraitierten sind Patienten einer psychiatrischen Klinik oder Mitarbeiter des dortigen Behandlungsteams. Doch wer ist wer, das wird bewusst offen gelassen. Frei von Suggestion wird das Sehen auf die Probe gestellt und so ein wichtiger Beitrag zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen geleistet.

Stationen der Ausstellung

München | Bayerischer Landtag: 10.10.–15.11.2019

Gezeigt wird im Kreuzgang des Maximilianeums bis 15. November 2019 „Psychische Erkrankungen im Blick“ von Herlinde Koelbl und Leonhard Schilbach – Ein Kunstprojekt, gefördert von DGPPN e. V.

www.bayern.landtag.de

Berlin | DGPPN Kongress im CityCube: 27.–30. November 2019

Der DGPPN Kongress ist Europas größter Expertengipfel im Bereich psychische Gesundheit. Unter dem Stichwort Psyche und Kunst werden auf dem Kongress Filme, Ausstellungen, Bücher und musikalische Darbietungen mit Bezug zu psychischen Erkrankungen vorgestellt. Filmemacher und Darsteller, Autoren, Künstler und Fotografen geben vor Ort Einblicke in ihre Werke. In diesem Jahr wird unter anderem auch die Fotoausstellung „„CRAZY – Leben mit psychischen Erkrankungen“ im Rahmen des Kongresses gezeigt.

www.dgppnkongress.de

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Michaela Peeters
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Reinhardtstraße 27 B I 10117 Berlin
Telefon: 030 2404772-11
m.peeters@dgppn.de

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Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit f³ – freiraum für fotografie entstanden.